Blutdrucksenkende Mittel

 

Im Folgenden sind die Namen und die Nebenwirkungen von Medikamenten aufgeführt, die zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) eingesetzt werden. Bluthochdruck kann eine Nebenwirkung von Tacrolimus (Prograf®) und Prednison sein. Da Ihr Kind in der Regel keine Symptome von Bluthochdruck aufweist, ist es ganz wichtig, seinen Blutdruck zweimal am Tag zu kontrollieren, bevor ihm ein Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck gegeben wird. Wir werden Ihnen genau erläutern, wie Sie feststellen können, ob der Blutdruck als zu hoch zu betrachten ist. Wenn der Blutdruck Ihres Kindes ausserhalb des vom Transplantationsteam angegebenen Bereichs liegt, müssen Sie den Transplantationsarzt hierüber informieren. Denken Sie daran, die Blutdruckwerte in einem Heft zu notieren und diese Werte bei Ihren Besuchen im Spital oder beim Arzt immer mitzubringen.

 

NORVASC® (AMLODIPIN), ADALAT® (NIFEDIPIN), RENITEN® (ENALAPRIL)

Amlodipin und Nifedipin sind Kalziumantagonisten, die zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet werden. Zu ihren Nebenwirkungen gehören insbesondere:

  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck)
  •  Schwindel
  •  Ödem (Schwellung)

Enalapril gehört zur Familie der Inhibitoren des Angiotensin-konvertierenden Enzyms, ein Molekül, das an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt ist. Dieses Medikament wird auch für die Regulierung des Blutdrucks verwendet, insbesondere, wenn Ihr Kind an Proteinurie leidet.

 

LASIX® (FUROSEMID)

Furosemid ist ein Diuretikum. Es unterstützt den Abbau von überschüssiger Flüssigkeit im Organismus, indem es die Miktion (das Harnlassen) anregt. Dies kann dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Zu seinen Nebenwirkungen gehören insbesondere:

  • Muskelkrämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Sonnenempfindlichkeit

Ihr Kind muss daher direkte Sonneneinstrahlung meiden, indem ein Sonnenschutzprodukt aufgetragen wird oder indem es Kleidung trägt, die seine Haut vollständig bedeckt.