Zytomegalievirus (ZMV) und Epstein-Bar-Virus (EBV)

 

Die Viren der Herpes-Familie, insbesondere der Epstein-Barr-Virus (EBV) und der Zytomegalievirus (ZMV) und der Herpes-Simplex-Virus können nach einer Transplantation schwere Infektionen hervorrufen. Diese Viren können für Patienten, die sich einer Transplantation unterzogen haben, aufgrund des immungeschwächten Zustands dieser Patienten gefährlich sein. Personen, bei denen die Tests auf den Epstein-Barr-Virus und den ZMV vor der Transplantation negativ ausfallen, sind am stärksten gefährdet. Um diese Infektionen zu erkennen, muss Ihr Kind sich häufigen Laboruntersuchungen unterziehen, damit eine eventuelle Infektion mit dem ZMV erkannt werden kann. Wir verwenden prophylaktische Medikamente wie  Cymeven® (Ganciclovir) und  Valcyte® (Valcanciclovir), um dem ZMV nach der Transplantation vorzubeugen und ihn zu behandeln. Insbesondere folgende Symptome können beim ZMV und beim Epstein-Barr-Virus auftreten: Fieber, Schwellung der Lymphknoten, Leukopenie, Hautausschlag, Blutungen des Magen-Darmtraktes und Atembeschwerden. Wenn Ihr Kind eines dieser Symptome aufweist, müssen Sie sofort das Zentrum benachrichtigen.  Gelegentlich treten bei einer Infektion mit dem ZMV oder dem Epstein-Barr-Virus keine oder nur wenige Symptome auf. Deshalb muss Ihr Gastroenterologe regelmässige Blutuntersuchungen verschreiben, um das eventuelle Vorhandensein dieser Viren bei Ihrem Kind nach der Transplantation zu ermitteln.